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Voraussetzungen für Untersuchungen

1. Vor-Untersuchungen

Unsere Untersuchungen überprüfen nicht die Sinnesorgane Auge oder Ohr selbst, sondern die Verarbeitung der Sinneseindrücke im Gehirn bzw. die Blicksteuerung durch das Gehirn. Daher sollte bei Verdacht auf allgemeine Seh- oder Hörschschwäche eine fachärztliche Untersuchung durchgeführt und deutliche Defizite ggf. korrigiert werden. Wenn Ihnen eine entsprechende Diagnose vorliegt, bringen Sie diese bitte zur Untersuchung bei uns mit. Wer eine Brille benötigt, soll diese auch bei unseren Untersuchungen tragen.

2. Mindest-Alter

Schwere Wahrnehmungsstörungen werden meist früh im Leben eines Kindes entdeckt. Es gibt aber auch viele Wahrnehmungsschwächen, die sich im Alltag eines Vorschulkindes nicht als deutliche Problematik zeigen. Erst mit Eintritt in die Schule werden plötzlich neue und hohe Anforderungen an die Kinder gestellt. Erst dann werden Wahrnehmungsprobleme sich auf den Lernerfolg auswirken, wenn eine zu langsame oder fehlende Entwicklung nicht rasch genug nachgeholt wird.

Vorschulalter 5 und 6 Jahre

Im BlickLabor können die Wahrnehmungsfunktionen des Hörens und des Sehens(Simultanerfassung) ab Alter 5 auf ihren altersgerechten Stand geprüft werden.

ab Alter 7 Jahre

Die Blicksteuerung kann erst ab dem 7. Lebensjahr (2. Schulklasse) untersucht werden. Eine Legasthenie-Diagnose wird in der Regel erst ab dem 2. Schuljahr sinnvoll, wenn Lesen- und/oder Rechtschreibung problematisch sind.

Für die mathematischen Leistungstests (zur Diagnose von Rechenschwäche) gibt es weitere Alters-Voraussetzungen, die auf der Seite Legasthenie-Diagnose dokumentiert sind.

3. Medikamente

Kinder, die Ritalin oder ein äquivalentes Medikament einnehmen, sollten, falls möglich, zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht unter dem Einfluss dieses Medikamentes stehen, z.B. indem sie bei einer Untersuchung am Vormittag das Medikament erst nach der Untersuchung einnehmen. Bei Medikamenten mit längerer Wirkung (Retard-Variante) ist dies ggf. nicht möglich, bitte sprechen Sie dies bei der Termin-Vergabe mit uns ab.

Die Einnahme anderer Medikamente sollten Sie uns mitteilen, damit wir dies ggf. bei der Beurteilung der Messergebnisse berücksichtigen können.

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