Dynamisches Sehen
Die Sehschärfe ist ein weithin bekannter Begriff. Sie wird von
Augenärzten und Optikern routinemäßig bestimmt und gilt
als wichtige Voraussetzung für gutes Sehen. Aber mit den Augen
alleine sehen wir noch gar nichts. Wir benötigen das Gehirn.
Der Sehprozess beinhaltet zeitliche Abläufe im Gehirn: jede Sekunde
gelangen 3 bis 5 neue Bilder ins Gehirn (durch Blicksprünge
verursacht), die zeitlich und örtlich richtig eingeordnet werden
müssen. Des wegen muss auch die zeitliche Trennschärfe beim
Sehen untersucht und auf ihr ordnungsgemäßes Funktionieren
überprüft werden. Die zeitlichen Prozesse des Sehens, z.B. die
Wahrnehmung von Bewegung, nennt man das dynamische Sehen.
Zum Beispiel kommt es besonders beim Lesen Lernen, wo die
Buchstaben und Silben einzeln nacheinander erlesen
werden müssen, darauf an, dass das dynamische
Sehen gut entwickelt ist.
Das dynamische Sehen kann man heute mit einem
normierten 3-teiligen Test auf
eine altersgerechte Entwicklung prüfen.
Das benutzte Gerät heißt FixTest.
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