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Hilfe bei Lernproblemen

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Hintergrund des Trainings

Prinzip

Das Prinzip des BlickLabors für eine Verbesserung schwacher Sinnesfunktionen ist nicht neu und im Sport und in der Musikerziehung längst anerkannt: Was man nicht gut genug kann, muss man üben.

Gerade das Gehirn ist ganz besonders lernfähig, daher ist auch in den Bereichen der Verarbeitung von Sinneswahrnehmung und der Blicksteuerung ein Training naheliegend.

Die Ursachen von Wahrnehmungsschwächen und/oder Entwicklungsrückständen in der Blicksteuerung können vielfältig sein. Meistens lassen sie sich nicht eindeutig feststellen. Selbst wenn sie bekannt wären, würde dies eventuell keine therapeutische Konsequenz ermöglichen. In jedem Fall kann man aber versuchen, durch ein gezieltes Training, die Schwächen zu beseitigen oder zu mindest die entsprechende Komponente zu stärken.

Ziel des Trainings sollte sein, die Aufnahme von Sinnesinformationen zu verbessern und damit Lernprozesse, die auf diese Sinnesfunktionen angewiesen sind, zu erleichtern. Zum Beispiel sollte Legasthenikern eine erträgliche Schulkarriere ermöglicht werden, unabhängig davon ob die Legasthenie (Dyslexie) als heilbar oder geheilt angesehen wird.

Allgemeine Fördermaßnahmen können aber auch hilfreich sein, wenn sie mit dem Kind in einer freundlichen und verständnisvollen Atmosphäre stattfinden. Oft wird psychologische Hilfe angebracht sein, wenn sich nämlich bereits Sekundärfolgen zeigen, deren Überwindung zunächst im Vordergrund stehen.

Leih-Geräte

Wir haben Trainingsverfahren entwickelt, mit denen die diagnostizierten Entwicklungsrückstände durch tägliches Üben aufgeholt werden können.

Für den Erfolg von Training ist wichtig, dass es über einen längeren zusammenhängenden Zeitraum täglich durchgeführt wird. Ein kurzes Training jeden Tag wirkt viel besser, als ein längeres Training nur je zweimal die Woche.

Deswegen wurden die Trainingsverfahren in Geräten verwirklicht, die den Kindern nach Hause entliehen werden, damit sie diese täglich benutzen können. Das Training wird zu Hause mit entliehenen Trainingsgeräten durchgeführt.

Die Trainings-Geräte werden vom Freiburger BlickZentrum entliehen, das für diesen Zweck eine große Zahl der Geräte gekauft hat und das Personal beschäftigt, das alle Arbeit im Zusammenhang mit den Geräten, Bestellungen, Ausleihvorgängen und Trainings-Protokollen leistet.

gezieltes Training

Therapeutische Maßnahmen sollten immer gezielt erfolgen und verlangen daher i.d.R. eine ausführliche genaue Diagnose.

Es können nicht nur verschiedene Wahrnehmungs-Bereiche betroffen sein (siehe Untersuchungen im BlickLabor), sondern teilweise können auch innerhalb einzelner Bereiche unterschiedliche Unterfunktionen gestört sein. Beispielsweise untersuchen wir mehrere Unterfunktionen der Blicksteuerung und haben dementsprechend auch verschiedene Trainings-Aufgaben für die Blicksteuerung entwickelt, die sehr spezifisch wirken und teilweise entgegengesetzte Wirkung haben. Es ist daher nicht sinnvoll, dass die Trainingsverfahren planlos beliebig eingesetzt werden.

Wir sprechen i.d.R. nur aufgrund einer genauen Untersuchung individuelle Trainingsempfehlungen aus. Viele Unterschungen können nicht nur im BlickLabor in Freiburg, sondern auch in anderen regionalen BlickLabors und in Stützpunkten von BlickMobil durchgeführt werden.

Eigenschaften der Trainingsverfahren

Alle vom BlickLabor entwickelten Trainingsverfahren haben folgende Eigenschaften:

  • Sie sind erprobt, indem die Erfolgsquote in Studien ermittelt wurde
  • Sie sind gezielt, weil genau die Funktion trainiert wird, die sich zuvor als unzulänglich erwiesen hat
  • Sie sind anpassend (adaptiv), weil die Schwierigkeit der Trainingsaufgabe an die Leistungsfähigkeit des Kindes immer automatisch angepasst wird
  • Sie sind kontrolliert, weil das Trainingsgerät ein Protokoll speichert, mit dem am Ende der Verlauf des Trainings ermittelt und den Eltern schriftlich mitgeteilt wird

© 2000-2010 BlickLabor, Telefon: (0761) 38 41 95 10, siehe auch Kontakt
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