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Vorschul-Diagnostik & Frühförderung
Der Start in die Schule stellt die Kinder vor neue schwierige Aufgaben. Sie sollen Lesen,
Schreiben und Rechnen lernen.
Nicht alle Kinder bringen die benötigten Voraussetzungen im Bereich des Hörens, des Sehens
und der Blicksteuerung schon mit. Auch wenn die Fachärzte „nichts" finden, können die
Wahrnehmungsprozesse im Gehirn noch nicht zuverlässig arbeiten und die Lernprozesse, die
darauf aufbauen, fallen schwer, oder gar so schwer, dass es zu Lerndefiziten kommt.
Denn: Wir hören nicht mit den Ohren und sehen nicht mit den Augen, sondern mit dem
Gehirn. Auch bei intakten Sinnesorganen können die Sinnesleistungen im Gehirn
unzuverlässig sein.
Um solchen Entwicklungen vorzubeugen, können jetzt auch schon im Vorschulalter (ab Alter
5) das dynamische Sehen, die Mengenerfassung und die sprachfreie auditive Differenzierung
überprüft werden. Bei Defiziten kann ein Training die betreffenden
Wahrnehmungsfunktionen verbessern, um den Start in die Schule zu erleichtern. Dauer der
Untersuchung insgesamt etwa 30 – 40 Minuten.
So kann man Legasthenie, Dyskalkulie, Aufmerksamkeitsdefiziten, bzw. allgemeinen
Lernproblemen vorbeugen und man läuft nicht Gefahr, von diesen Erscheinungen
überrascht zu werden.
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