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Hilfe bei Lernproblemen

Legasthenie (Dyslexie)-Diagnose

Häufig wird als Legasthenie-Test nur ein Lese- und/oder Rechtschreib-Test durchgeführt. Dies reicht nicht aus, um Legasthenie von anderen Lese/Rechtschreib-Schwierigkeiten oder generellen Lern-Schwierigkeiten abzugrenzen. Absolute Mindest-Anforderung zur Identifikation von Legasthenie (Dyslexie) sind die Untersuchung von:

  • allgemeine intellektuelle Fähigkeiten, vor allem nicht-verbale Intelligenz
  • Vergleich dieser Resultate mit den Lese- und Rechtschreib-Fertigkeiten
  • Erfassung der Sprach-Entwicklung und Sprach-Verständnis

Trauen Sie keinem Test, der diese Mindest-Anforderung nicht erfüllt und lassen Sie sich immer einen schriftlichen Befund-Bericht ausstellen, in dem die durchgeführten Messungen und Ergebnisse dokumentiert und deren Bedeutung erläutert sind.

Darüberhinaus sollten zur Ermittlung mitverursachender Faktoren zusätzlich weitere Untersuchungen durchgeführt werden, z.B.

  • allgemeine Konzentration und Aufmerksamkeit
  • motorische Entwicklung (Grob- und Feinmotorik)
  • visuelle und akustische Wahrnehmung und Differenzierungsleistungen
  • Visus und Binokularstatus (räumliches Sehen)
  • serielles Kurzzeitgedächtnis für akustische und visuelle Reize

Auch Entwicklungsrückstände bei Sinnes- und Blickfunktionen können den Erwerb schulischer Fertigkeiten erschweren und zu Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Rechen-Schwäche oder zu anderen Teilleistungsschwächen beitragen. Wenn dieser Verdacht besteht, sollten untersucht werden:

  • Optomotorik: Entwicklung der Kontrolle über Steuerung der Augen-Bewegungen (=Blicksteuerung)
  • sprachfreie Hörwahrnehmung

Alle o.g. Untersuchungen können Sie auch Freiburger BlickLabor durchführen lassen, unsere Legasthenie (Dyslexie)-Diagnosen sind vorbildlich!

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