1. Der Berufsverband der Augenärzte nennt das BlickLabor in einer
Liste von unwissenschaftlichen Legasthenie-Therapieangeboten, die mit
"missionarischem Eifer verkündet werden".
- Der Berufsverband basiert jedoch seine
Kritik an unserem Blicktraining nach eigenen Angaben (schriftliche
Antwort auf unsere Anfrage) nicht auf unseren Veröffentlichungen,
sondern auf Presse-Berichten, in denen irreführend von
"Legasthenie-Therapie" die Rede war.
Wir haben den BVA mehrmals und schriftlich darauf verwiesen, dass das
BlickLabor keine Legasthenietherapie anbietet, sondern ein Blick- und
wo nötig auch ein Hörtraining.
Mehr dazu auch weiter oben unter der
Überschrift Zusammenhang mit
Legasthenie.
2. Der Berufsverband wirft die Frage auf,
ob es sich um einen Placebo-Effekt handeln kann.
- Wir haben nachgewiesen, daß das Blicktraing in 85% der Fälle
erfolgreich ist und sehr spezifisch wirkt, ein Placebo-Effekt ist daher
ausgeschlossen. Die weitere Wirkung auch auf das Lesen-Lernen
wissenschaftlich absolut zweifelsfrei nachzuweisen ist
außerordentlich schwierig, diese Untersuchung dauert an.
Bisheriges Ergebnis: Das Blicktraining bietet einen deutlichen und
inzwischen auch nachgewiesenen Vorteil (im Vergleich zu untrainierten
Kindern) beim Erlernen des Lesens nach pädagogischer
Förderung. Das Hörtraining bietet einen deutlichen Vorteil
beim Schreiben nach Diktat.
3. Der Berufsverband schreibt, es sei "fraglich, ob die
'Antisakkaden-Aufgabe' einem Problem entspricht, das bei der Legasthenie
eine Rolle spielt. Flüssiges Lesen setzt nicht voraus, dass man mit
dem Blick bestimmte Textstellen trifft."
-
- Es gibt umfangreiche Literatur,
die besagt, dass sehr wohl für optimales (fehlerfreies und schnelles
Lesen) der Blick im ersten Drittel des zu lesendes Wortes landen sollte.
Der Befund des BlickLabors betrifft überhaupt nicht die
Zielgenauigkeit der Blicksprünge, sondern deren Steuerung durch das
frontale Gehirn.
Die Anti-Sakkaden-Aufgabe ist eine bewährte Methode, mit der
man die zu untersuchenden Blicksprünge von anderen trennen kann, um sie
getrennt untersuchen zu können.
Hier spielt der zeitliche Ablauf der Blicksteuer- und
Sehprozesse eine entscheidende Rolle: es kommt darauf an, dass
der Blick dann in der richtigen Richtung und um den richtigen Betrag
weiter gelenkt wird, wenn der lokale und aktuelle Leseprozess dies
erfordert.
Die Kritik des BVA zeigt, dass dieser entscheidende Befund überhaupt
nicht verstanden worden ist, obwohl die Artikel zur Verfügung gestellt
wurden.
4. Trotz mehrerer Klärungsversuche von unserer Seite beharrt der
Berufsverband darauf, uns auf seinen Web-Seiten
Legasthenie
und Sehvermögen
in der Kategorie aufzulisten "Paratherapien - Wirksamkeit
umstritten und wissenschaftlich nicht belegt."
- Selbst die von uns vorgeschlagene, folgende Formulierung wurde abgelehnt:
"Das BlickLabor führt nach eigenen Angaben keine Legasthenie-Behandlung durch,
auch wenn dies gelegentlich in der Presse mißverständlich dargestellt ist."
Wenn Sie weitere Fragen haben, rufen Sie uns bitte an:
+49 (0)761- 38 41 95 10. Oder schicken Sie eine email an
info @ blicklabor.de.